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	<title>Psychologie Archive - Instant Psycho!</title>
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	<title>Psychologie Archive - Instant Psycho!</title>
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		<title>Wie die Methode von Wolfgang Köhler das Verständnis von Einsicht und Lernen beeinflusst hat</title>
		<link>https://instantpsycho.de/einsicht-methode-von-koehler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2023 11:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA["Aha"-Moment]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltpsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Köhler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Methode von Wolfgang Köhler, einem der Pioniere der Gestaltpsychologie, hat das Verständnis von Einsicht und Lernen maßgeblich beeinflusst. Köhler</p>
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<p>Die Methode von Wolfgang Köhler, einem der Pioniere der Gestaltpsychologie, hat das Verständnis von Einsicht und Lernen maßgeblich beeinflusst. Köhler führte eine Reihe umfangreicher Experimente durch, um das Konzept des Einsichtslernens zu erforschen. In diesem Blogbeitrag werden wir Köhlers Methode und ihren Einfluss auf das Verständnis von Einsicht und Lernen im Detail betrachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Methode von Köhler zum Lernen durch Einsicht</h2>



<p>Die Methode von Wolfgang Köhler und das Konzept des Einsichtslernens haben ihren Ursprung in der Gestaltpsychologie. Einsichtslernen bezieht sich auf den Erwerb oder die Umstrukturierung von Wissen mit Hilfe kognitiver Fähigkeiten wie Wahrnehmung und Vorstellungskraft. Im Gegensatz zu anderen Lernformen, bei denen Verstärkung oder Wiederholung eine Rolle spielen, zeichnet sich das Einsichtslernen durch einen plötzlichen, direkten Übergang zu einem Wissenszustand aus, der oft von einem &#8220;Aha&#8221;-Effekt begleitet wird.</p>



<p>Wolfgang Köhler hat bahnbrechende Experimente durchgeführt, um das Konzept des Einsichtslernens zu erforschen. Insbesondere untersuchte er das Problemlöseverhalten von Schimpansen. In einem seiner bekanntesten Experimente platzierte Köhler eine Banane außerhalb der Reichweite eines Schimpansen und stellte ihm Werkzeuge zur Verfügung. Der Affe nutzte seine Scharfsinnigkeit, um die Werkzeuge zu kombinieren und die Banane zu erreichen. Dieses Experiment und ähnliche Untersuchungen von Köhler zeigten, dass Tiere in der Lage sind, Einsicht zu zeigen und Probleme auf kreative Weise zu lösen.</p>



<p>Das Konzept des Einsichtslernens besteht aus sechs Phasen. Diese Phasen umfassen das Erkennen des Problems, die Veränderung der Wahrnehmung, die mentale Repräsentation des Problems, das Verstehen des Lösungsprozesses, die Umstrukturierung der Gedanken und schließlich die Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse.</p>



<p>Die Methode von Wolfgang Köhler erweiterte das Verständnis von Verstehen und Lernen, indem sie zeigte, dass Lernen nicht nur durch Verstärkung und Wiederholung, sondern auch durch das Erkennen von Zusammenhängen und die Umstrukturierung von Wissen geschieht. Köhler betonte kognitive Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Vorstellungskraft und Problemlösung, die für das Lernen durch Einsicht entscheidend sind. Diese Erkenntnisse hatten einen großen Einfluss auf die kognitive Lerntheorie und trugen zur Entwicklung eines umfassenderen Verständnisses von Lernprozessen bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Köhlers Methode für die Praxis?</h2>



<p>Das Konzept des einsichtsorientierten Lernens hat wichtige Auswirkungen auf die psychologische und pädagogische Praxis. Diese Auswirkungen können dazu beitragen, effektivere Lehr- und Lernmethoden zu entwickeln und das Verständnis von Einsichtslernen in verschiedenen Kontexten zu verbessern.</p>



<p>Förderung der Problemlösungskompetenz: Das Konzept des einsichtsorientierten Lernens legt nahe, dass der Wissenserwerb nicht nur durch instruktive Methoden, sondern auch durch die Förderung der Problemlösungskompetenz erfolgen sollte. Pädagogen können dies erreichen, indem sie den Lernenden anspruchsvolle Aufgaben und Probleme stellen, für die sie Einsicht und kreative Lösungen entwickeln müssen. Auf diese Weise können die Lernenden ihre kognitiven Fähigkeiten verbessern und ein tieferes Verständnis des zugrunde liegenden Wissens entwickeln.</p>



<p>Schaffung von Umgebungen, die den Wissenserwerb fördern: Pädagogen und Psychologen haben die Möglichkeit, Umgebungen zu schaffen, die den Wissenserwerb fördern. Dazu gehört beispielsweise die Bereitstellung von Materialien, die es den Lernenden ermöglichen, verschiedene Ansätze zur Problemlösung auszuprobieren. Darüber hinaus können Gruppenaktivitäten und Diskussionen den Lernenden helfen, verschiedene Perspektiven einzunehmen und durch den Austausch von Ideen Erkenntnisse zu entwickeln.</p>



<p>Förderung des &#8220;Aha&#8221;-Effekts: Der &#8220;Aha&#8221;-Effekt, der oft mit Einsicht verbunden ist, kann ein entscheidender Moment im Lernprozess sein. Pädagogen sollten den Lernenden die Möglichkeit geben, dieses Erfolgserlebnis zu erleben, indem sie ihnen herausfordernde Aufgaben stellen und sie ermutigen, selbstständig nach Lösungen zu suchen. Durch die Anerkennung und Unterstützung von &#8220;Aha-Erlebnissen&#8221; können das Selbstvertrauen und die Motivation der Lernenden gestärkt werden.</p>



<p>Individuelle Unterschiede berücksichtigen: Da Lernen durch Einsicht auf kognitiven Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Vorstellungskraft und Problemlösung beruht, ist es wichtig, die individuellen Unterschiede der Lernenden zu berücksichtigen. Es ist möglich, dass einige Lernende Einsicht schneller entwickeln als andere. Pädagogen sollten daher verschiedene Lernstrategien und Ansätze anbieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Lernenden gerecht zu werden.</p>



<p>Integration von Einsicht in den Unterricht: Das Konzept des Wissenserwerbs durch Einsicht kann in verschiedenen Fächern und auf verschiedenen Ebenen integriert werden. Es kann z. B. zur Lösung komplexer mathematischer Probleme, zur Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene oder zur Förderung literarischer Interpretationen eingesetzt werden. Durch die Integration von Einsicht in den Unterricht haben die Schüler die Möglichkeit, nicht nur fachliche Inhalte zu lernen, sondern auch ihre kognitiven Fähigkeiten zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>Lernen durch Einsicht &#8211; Wikipedia. URL: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Einsicht">Link</a></p>



<p>Kognitive Lerntheorie/ Lernen durch Einsicht – Mindset Erziehung. URL: <a href="https://mindset-erziehung.de/kognitive-lerntheorie-lernen-durch-einsicht/">Link</a></p>



<p>Lernen durch Einsicht – KAS-Wiki. URL: <a href="http://kas.zum.de/wiki/Spezial:Suche/Lernen_durch_Einsicht">Link</a></p>



<p>Wolfgang Köhler: Naturwissenschaftler, Philosoph und Psychologe &#8211; Gedankenwelt.de. URL: <a href="https://gedankenwelt.de/wolfgang-koehler-naturwissenschaftler-philosoph-und-psychologe/">Link</a></p>



<p>Lernen durch Einsicht – Online Lexikon für Psychologie &amp; Pädagogik. URL: <a href="https://lexikon.stangl.eu/6524/lernen-durch-einsicht">Link</a></p>
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		<title>Wie durch Kategorisierung die Wahrnehmung zwischen Gruppen verzerrt wird</title>
		<link>https://instantpsycho.de/wie-durch-kategorisierung-die-wahrnehmung-zwischen-gruppen-verzerrt-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2021 17:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Robbers Cave Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch Kategorisierung neigen Menschen dazu, sich selbst und andere verschiedenen Kategorien zuzuordnen. Einerseits ist dies hilfreich, um die Komplexität der Umwelt zu reduzieren.</p>
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<p>Durch Kategorisierung neigen Menschen dazu, sich selbst und andere verschiedenen Kategorien zuzuordnen. Einerseits ist dies hilfreich, um die Komplexität der Umwelt zu reduzieren. Andererseits kann das aber auch die Grundlage für Diskriminierung sein. Durch Kategorisierung werden Gleichheiten innerhalb der eigenen Gruppe und Unterschiede zu anderen Gruppen verstärkt wahrgenommen. Das führt dazu, dass man bei verschiedenen Gruppen zwischen „Wir“ und „Ihr“ unterscheidet. Mitglieder der anderen Gruppe werden als Außenseiter identifiziert. Das führt zu einem stärkeren bevorzugenden Verhalten gegenüber Mitgliedern der eigenen Gruppe. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Erinnerungen über Mitglieder der eigenen Gruppe sind positiver</h2>



<p>Ein weiterer signifikanter Effekt ist, dass das Kommunikationsverhalten und das Erinnerungsvermögen im Bezug zu Mitgliedern der eigenen und der anderen Gruppe verschieden sind und verzerrt werden. So besteht die Tendenz, über Mitglieder anderer Gruppen mit einem negativer wertenden Wortschatz zu kommunizieren, als bei Mitgliedern der eigenen Gruppe. Zudem ist das Ausmaß, wie detailliert Informationen wiedergegeben werden, bei Mitgliedern einer anderen Gruppe größer. So werden Informationen die eigene Gruppe betreffend vereinfachter dargestellt, während die eine andere Gruppe betreffend ausführlicher dargestellt werden. Anbei ein veranschaulichendes Beispiel dafür. Über ein Mitglied einer anderen Gruppe wird dieser Satz erwähnt: „Sie half dem alten Mann über die Straße, indem Sie ihn an der Hand hielt und mit ihm zusammen die Straße überquerte“. Bei demselben Sachverhalt wird dieser Satz über das Mitglied der eigenen Gruppe genannt: „Sie ist hilfsbereit“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien zur Reduzierung der Effekte durch Kategorisierung</h2>



<p>Den Effekt der Kategorisierung mit den erwähnten Auswirkungen kann es in unterschiedlichen Situationen geben. Im Berufsalltag kann das beispielsweise zwischen der eigenen Abteilung (eigene Gruppe) und einer anderen Abteilung (andere Gruppe) vorkommen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Auswirkungen der Kategorisierung zu reduzieren oder sie möglicherweise sogar zu beseitigen.</p>



<ul type="1"><li>Dekategorisierung: Durch Hervorheben der Eigenschaften der Individuen in der Fremdgruppe soll der Blickwinkel von der Kategorie „Gruppe“ hin zum Individuum gelenkt werden. Somit soll die Diskriminierung anhand von Stereotypen die Gruppe betreffend reduziert werden und die Kategorie „Gruppe“ als wenig nützlich verinnerlicht werden.</li><li>Neukategorisierung: Es wird eine neue Kategorie geschaffen, welche die verschiedenen Gruppen einschließt. Ziel dabei ist es, die Wahrnehmung dahingehend zu verändern, dass sich die Mitglieder der Gruppen der übergeordneten Gruppe zugehörig fühlen und so ein neues „Wir“ entsteht. Im Beispiel des Robbers Cave Experiment (<a href="https://instantpsycho.de/folge-1-das-robbers-cave-experiment/">siehe Artikel zum Experiment</a>) wäre beispielsweise denkbar, dass der Blickwinkel der jeweiligen Gruppe von der Gruppe „The Rattlers“ oder „Eagles“ zur gemeinsamen, übergeordneten Gruppe „Sommercamp“ verschoben wird.</li><li>Wechselseitige Differenzierung: Hierbei bleiben die Gruppen als autarke Gruppen bestehen, jedoch erhalten sie einander ergänzende Rollenfunktionen. Dadurch wird die Konkurrenzsituation beseitigt und es entsteht eine Situation der Kooperation. Beispielsweise hätten sich die Gruppen im Camp bei der Vorbereitung des Mittagessens aufteilen können, indem eine Gruppe das Fleisch und die andere Gruppe die Beilage zubereitet.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://www.researchgate.net/publication/232591744_Reducing_intergroup_conflict_From_superordinate_goals_to_decategorization_recategorization_and_mutual_differentiation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gaertner, S. L., &amp; Dovidio, J. F. (2000). Reducing Intergroup Conflict: From Superordinate Goals to Decategorization, Recategorization, and Mutual Differentiation. <em>Group Dynamics: Theory, Research, and Practice, Vol. 4, No. 1</em>, S. 98-114.</a><br>Geschke, D., &amp; Frindte, W. (2016). Henri Tajfel: Social Identity and Intergroup Relations. In <em>Klassiker der Sozialwissenschaften. 100 Schlüsselwerke im Portrait. 2. Auflage.</em> (S. 325-329). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.<br><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2614663/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Maass, A., &amp; Salvi, D. (1989). Language Use in Intergroup Contexts: The Linguistic Intergroup Bias. <em>Journal of Personality and Social Psychology. Vol. 57, No. 6</em>, S. 981-993.</a></p>
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		<title>Prokrastinieren: Aufschieberitis und ihre Folgen</title>
		<link>https://instantpsycho.de/prokrastinieren-aufschieberitis-und-ihre-folgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 17:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[aufschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Bugwelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Überforderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prokrastinieren gehört für viele zum Alltag. Klassisch kennen wir es aus der Schule oder der Uni. Eigentlich sollten wir uns</p>
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<p>Prokrastinieren gehört für viele zum Alltag. Klassisch kennen wir es aus der Schule oder der Uni. Eigentlich sollten wir uns jetzt gerade mit unserer Hausarbeit beschäftigen, aber auf einmal erwischen wir uns dabei, wie wir mit dem Aufräumen anfangen. Oder wir verdaddeln unsere Zeit bei Facebook, Snapchat und Co.</p>



<p>Für manche ist das Prokrastinieren eine bewusste Entscheidung. Unter Stress können sie produktiver arbeiten. Für andere erzeugt das Prokrastinieren aber überwiegend Stress, weil unliebsame Dinge so weit verschoben werden, dass die Deadline immer näher rückt. Bei einer <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/188094/umfrage/schlechte-angewohnheiten-der-deutschen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umfrage der TNS Emnid aus dem Jahr 2011</a> gaben mehr als ein Viertel der Befragten an, das Aufschieben von Dingen als schlechteste Angewohnheit zu sehen.</p>



<p>Prokrastinieren kann in unterschiedlichem Kontext stattfinden. Manchmal zögert man einen Anruf bei einem unangenehmen Kunden heraus, indem man sich mit dem Sortieren von Mails oder dem Adressbuch beschäftigt. Manchmal geht es um die Hausarbeit, die einfach nicht fertig wird. In vielen Fällen geht es aber um noch viel mehr.</p>



<p>Viele lassen wichtige Termine verstreichen oder reagieren auf Anschreiben nicht. Dabei kann es zum Beispiel um die Fertigstellung der Steuererklärung oder auch um eine Rückmeldung zu einer Bewerbung gehen. Ehe man sich versieht, sind so Zukunftschancen verbaut und kommen so auch nicht wieder, oder man lässt es sich das Prokrastinieren so zur Gewohnheit werden, dass man es als einfachste Option in vielen Lebenslagen sieht. Wer regelmäßig prokrastiniert, erhöht jedoch schnell das eigene Stresslevel. Dadurch steigt der Blutdruck und die Gefahr eines Herzinfarktes vergrößert sich. Auch kann durch zu viel Prokrastinieren eine regelrechte Bugwelle entstehen, die nur noch schwer alleine zu überwinden ist. Wer erst einmal in diesen Teufelskreis geraten ist, kann schnell in Depressionen verfallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt?</h2>



<p>Um das eigene Aufschiebeverhalten in den Griff zu bekommen, sollte sich jeder zuerst mit den konkreten individuellen Ursachen dafür beschäftigen. Stehen Ängste dahinter? Liegt es am eigenen Zeitmanagement? Dann bieten sich konkrete Maßnahmen an, die in den Alltag integriert werden können.</p>



<p>In meinem Onlineseminar &#8220;Psychologie der guten Ziele&#8221; habe ich ein Kapitel aufgenommen, das sich konkret mit den psychologischen Hintergründen des Prokrastinierens beschäftigt und einige konkrete Methoden aufzeigt, das Prokrastinieren zukünftig zu vermeiden. <a href="https://www.udemy.com/course/psychologie-der-guten-ziele/?couponCode=861862061D8D96F2988A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Kapitel ist kostenfrei über die Lernplattform Udemy verfügbar! [Werbung]</a></p>



<p><a href="https://instantpsycho.de/folge-3-entscheidungen-treffen/">Wenn du wissen willst, wie du besser Entscheidungen treffen kannst, dann empfehle ich dir auch Episode 3 des Instant Psycho! Podcasts.</a></p>
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		<title>Attributionstheorie: Bekommen wir, was wir verdienen?</title>
		<link>https://instantpsycho.de/attributionstheorie-bekommen-wir-was-wir-verdienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 14:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Attributionstheorie]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bekommen wir wirklich das, was wir verdienen? Passieren guten Menschen gute Dinge, und schlechten Menschen schlechte Dinge? Das hat der Sozialpsychologe Melvin Lerner genauer untersucht.</p>
<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://julian-cunow.de/wp-content/uploads/2021/01/Instant-PSycho-4_mixdown.mp3"></audio></figure>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/attributionstheorie-bekommen-wir-was-wir-verdienen/">Attributionstheorie: Bekommen wir, was wir verdienen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
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<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="http://julian-cunow.de/wp-content/uploads/2021/01/Instant-PSycho-4_mixdown.mp3"></audio></figure>



<p>Nach der „Gerechte-Welt“-Hypothese bekommen wir das, was wir verdienen und verdienen das, was wir bekommen. Ist also der Obdachlose pauschal selbst schuld an seiner Situation? Und ist der Lotto-Gewinner der Fleißige, dem mit dem Lottogewinn das passiert ist, was er verdient? Der Sozialpsychologe Melvin Lerner hat sich das Phänomen der Attributionstheorie genauer angeschaut.</p>



<p>Grob gesagt geht es in der „Gerechte-Welt“ Hypothese darum, dass wir uns vormachen, wir würden in einer stabilen und geordneten Welt leben. In dieser Welt geschieht nur schlechten Menschen Schlechtes und guten Menschen Gutes. Indem wir Opfern die Schuld für ihre Situation geben, fühlen wir uns selbst weniger verletzlich. Letztendlich führt es dazu, dass wir dazu verleitet sind, Ursachen für Situationen anhand von Charakterzügen auszumachen, und nicht etwa anhand von Fakten. Details hierzu bekommst du in Folge 4 des Instant Psycho! Podcasts.</p>



<p>Darüber hinaus fällt es uns selbst manchmal schwer, Ursachen für Situationen einzuräumen. Hilfreich ist hierbei die Attributionstheorie von Harold Kelley: wenn wir internal attribuieren, suchen wir die Ursache für eine Situation bei uns selbst (Bspw. „ich habe zu wenig gemacht“). Wenn wir external attribuieren, suchen wir die Situation bei etwas oder jemand anderem (Bspw. „Ich hatte kein Glück“). Manchmal macht es Sinn, die Perspektive zu wechseln. War die Note der Klausur wirklich so schlecht, weil der Lehrer schwere Aufgaben gestellt hat? Oder war der eigene Mut zur Lücke doch einfach größer?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="810" height="614" src="https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=810%2C614&#038;ssl=1" alt="Von Philipp Guttmann (Diskussion) - selbst erstellt, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6953503" class="wp-image-107" srcset="https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=300%2C227&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=768%2C582&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" data-recalc-dims="1" /><figcaption>Von Philipp Guttmann (Diskussion) &#8211; selbst erstellt, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6953503</figcaption></figure>



<p>Als Quelle für diesen Artikel habe ich &#8220;Das Psychologie Buch&#8221; verwendet. <a href="https://instantpsycho.de/buchtipps/">Weitere Buchtipps habe ich hier zusammengefasst</a>. Auch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Attributionstheorien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia-Artikel zu Attributionstheorien</a> ist sehr zu empfehlen.</p>



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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/attributionstheorie-bekommen-wir-was-wir-verdienen/">Attributionstheorie: Bekommen wir, was wir verdienen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
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