<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Sozialpsychologie Archive - Instant Psycho!</title>
	<atom:link href="https://instantpsycho.de/tag/sozialpsychologie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://instantpsycho.de/tag/sozialpsychologie/</link>
	<description>Deine Ladung Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Jul 2023 08:38:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.3</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/cropped-favicon.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Sozialpsychologie Archive - Instant Psycho!</title>
	<link>https://instantpsycho.de/tag/sozialpsychologie/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">188097273</site>	<item>
		<title>Zombieapokalypse und die Kraft des Zusammenhalts</title>
		<link>https://instantpsycho.de/zombiapokalypse-und-die-kraft-des-zusammenhalts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 21:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Freundliche Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftliche Verteidigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Konformität]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft des Zusammenhalts]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Überlebensstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Zombiapokalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://instantpsycho.de/?p=441</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zombieapokalypse, eine düstere und beängstigende Ära, in der die Welt von wandelnden Untoten überrannt wird, mag zunächst wie reine</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/zombiapokalypse-und-die-kraft-des-zusammenhalts/">Zombieapokalypse und die Kraft des Zusammenhalts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Zombieapokalypse, eine düstere und beängstigende Ära, in der die Welt von wandelnden Untoten überrannt wird, mag zunächst wie reine Science-Fiction erscheinen. Aber in Wirklichkeit kann sie uns viel über Überlebensstrategien, die Sozialpsychologie und den Wert des Zusammenhalts lehren.</p>



<p>Der Gedanke an eine Zombieapokalypse mag gruselig sein, aber er zeigt uns auch, wie wichtig es ist, in bedrohlichen Zeiten zusammenzuarbeiten. In einer Welt voller Untoter, in der jeder Schritt lebensbedrohlich sein kann, sind wir gezwungen, uns auf andere Menschen zu verlassen, um zu überleben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überlebensstrategien in der Zombieapokalypse</h2>



<p>Wenn wir uns die Zombieapokalypse genauer ansehen, können wir wertvolle Überlebensstrategien ableiten. Hier sind einige wichtige Punkte:</p>



<p>1. Gemeinschaftliche Verteidigung: In der Zombieapokalypse ist es von entscheidender Bedeutung, sich mit anderen zu verbünden, um eine starke Verteidigung aufzubauen. Eine Gruppe von Menschen kann gemeinsam gegen die Untoten kämpfen und sich gegenseitig vor Gefahren schützen.</p>



<p>2. Zusammenarbeit: Indem wir unsere individuellen Fähigkeiten kombinieren und unsere Ressourcen teilen, können wir die Chancen erhöhen, dass wir in der Zombieapokalypse überleben. Jeder trägt auf seine eigene Weise zum Erfolg der Gruppe bei.</p>



<p>3. Unterstützung: Inmitten einer bedrohlichen Welt ist es wichtig, einander emotionalen und psychologischen Beistand zu leisten. Durch das Teilen von Ängsten und Sorgen können wir uns gegenseitig unterstützen und unsere geistige Gesundheit aufrechterhalten.</p>



<p>Durch die Anwendung dieser Überlebensstrategien können wir nicht nur in der Zombieapokalypse überleben, sondern auch in schwierigen Zeiten in der realen Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle der Sozialpsychologie</h2>



<p>Die Sozialpsychologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung dieser Überlebensstrategien. Sie befasst sich mit dem Einfluss sozialer Interaktionen auf das individuelle Verhalten und das Gruppenverhalten.</p>



<p>In der Zombieapokalypse können wir beobachten, wie sozialpsychologische Phänomene auftreten. Ein Beispiel hierfür ist das Phänomen der Konformität, bei dem Menschen dazu neigen, sich dem Verhalten oder der Meinung der Mehrheit anzupassen. In einer Welt von Untoten könnte dies bedeuten, dass Menschen Entscheidungen treffen, die im Einklang mit der Gruppe stehen, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen.</p>



<p>Ein weiteres relevantes Konzept der Sozialpsychologie ist die Gruppendynamik. In der Zombieapokalypse nehmen Gruppen einen besonderen Stellenwert ein, da sie eine Quelle des Schutzes, der Unterstützung und der Zusammenarbeit sind. Durch die Gruppendynamik können Menschen ihre individuellen Fähigkeiten nutzen und sich gegenseitig motivieren, um als Gemeinschaft zu überleben.</p>



<p>Die Sozialpsychologie zeigt uns auch, wie wichtig positive zwischenmenschliche Beziehungen sind. In der Zombieapokalypse finden Menschen Trost, Unterstützung und Freundschaft in der Gemeinschaft. Diese Beziehungen sind entscheidend für das Überleben und den emotionalen Wohlbefinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freundliche Unterstützung in einer bedrohlichen Welt</h2>



<p>In einer bedrohlichen Welt wie der Zombieapokalypse ist freundliche Unterstützung unerlässlich. Indem wir uns gegenseitig ermutigen, unterstützen und respektieren, können wir eine positive Gemeinschaft aufbauen, die uns bei der Bewältigung von Herausforderungen hilft.</p>



<p>Eine freundliche Unterstützung kann verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel:</p>



<p>&#8211; Das Teilen von Ressourcen und Informationen, um die Überlebenschancen für alle zu erhöhen.</p>



<p>&#8211; Ermunterung und Lob, um das Vertrauen und die Motivation der Gruppe aufrechtzuerhalten.</p>



<p>&#8211; Das Hören und Verstehen der Ängste und Sorgen anderer Personen, um emotionale Unterstützung zu bieten.</p>



<p>In einer bedrohlichen Welt ist es leicht, in Misstrauen, Angst und Egoismus zu verfallen. Aber indem wir uns auf die Sozialpsychologie und den Wert des Zusammenhalts besinnen, können wir uns zu einer Gemeinschaft entwickeln, die trotz der Widrigkeiten zusammenhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Zombieapokalypse mag zwar wie Science-Fiction erscheinen, aber sie bietet uns wertvolle Einblicke in Überlebensstrategien sowie die Rolle der Sozialpsychologie. Indem wir uns auf Zusammenarbeit, Unterstützung und positive zwischenmenschliche Beziehungen konzentrieren, können wir nicht nur in einer Zombieapokalypse überleben, sondern auch in unserer eigenen Welt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/zombiapokalypse-und-die-kraft-des-zusammenhalts/">Zombieapokalypse und die Kraft des Zusammenhalts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">441</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wie uns unter Beobachtung schwere Dinge schwerer fallen</title>
		<link>https://instantpsycho.de/wie-uns-unter-beobachtung-schwere-dinge-schwerer-fallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2021 12:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Hemmung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Triebtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Verstärkung]]></category>
		<category><![CDATA[verzerrung]]></category>
		<category><![CDATA[Zajonc]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://instantpsycho.de/?p=302</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist ein normaler Tag im Büro, wie jeder andere auch. Aber heute ist etwas anders! Ein Kollege wird eingearbeitet und schaut bei der täglichen Arbeit über die Schulter.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/wie-uns-unter-beobachtung-schwere-dinge-schwerer-fallen/">Wie uns unter Beobachtung schwere Dinge schwerer fallen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist ein normaler Tag im Büro, wie jeder andere auch. Aber heute ist etwas anders! Ein Kollege wird eingearbeitet und schaut bei der täglichen Arbeit über die Schulter. Das führt dazu, dass einige Aufgaben heute besonders schwerfallen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Arbeiten unter Beobachtung und der verändert wahrgenommenen Leistung?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Ausgang von dominanten Reaktionen kann besser vorhergesagt werden</h2>



<p>Mit diesem Thema beschäftigt sich die Triebtheorie nach Zajonc (1965). Er unterteilt unsere Reaktionen auf Situationen in dominante Reaktionen und nicht-dominante Reaktionen. Eine dominante Reaktion ist eine Reaktion, die uns vergleichsweise leichtfällt, da wir auf positive Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückblicken können. Eine nicht-dominante Reaktion ist eine Reaktion, bei der wir zunächst gehemmt sind. Es gibt noch keine tieferen Erfahrungen aus der Vergangenheit, wie der Ausgang der Situation unter Ausführung dieser Reaktion aussehen könnte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="558" height="419" src="https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/06/triebtheorie.jpg?resize=558%2C419&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-303" srcset="https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/06/triebtheorie.jpg?w=558&amp;ssl=1 558w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/06/triebtheorie.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/06/triebtheorie.jpg?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 558px) 100vw, 558px" data-recalc-dims="1" /><figcaption>Das Modell der Triebtheorie nach Zajonc (1965)</figcaption></figure>



<p>Zajonc hat die Hypothesen überprüft, dass uns bei bloßer Anwesenheit anderer einfache Aufgaben oder gut gelernte Aufgaben einfacher fallen und dies zu einer besseren Leistung führt. Die zweite Hypothese ist, dass uns bei bloßer Beobachtung nicht gut gelernte Aufgaben oder schwierigere Aufgaben schwerer fallen, die Leistung also schlechter sein wird. Dies konnte er in Untersuchungen bestätigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begrenzte Aufmerksamkeit und Bewertungsangst führen zur Hemmung vor nicht-dominanten Reaktionen</h2>



<p>Als Begründung führt er allgemein an, dass wir unter Beobachtung eher dazu tendieren, dominante Reaktionen zu zeigen. Da wir hier selbstsicher sind, da wir ja bereits Übung haben, gehen wir dies besonders konzentriert und zielstrebig an, sodass die Leistung besser ausfällt als ohne die Beobachtung. Bei schwierigen Aufgaben neigen wir dazu, auch vermehrt dominante Reaktionen zu zeigen, wenn wir beobachtet sind. Dadurch entfallen komplexere Herangehensweisen, die zu einer besseren Problemlösung führen könnten. Hintergrund hiervon ist zum einen, dass es zu einem Aufmerksamkeitskonflikt kommt. Einerseits richtet sich ein Teil der Aufmerksamkeit auf den Beobachteten, andererseits auf die Aufgabe. Da die Aufmerksamkeit an begrenzte kognitive Ressourcen gebunden ist, können dominante Reaktionen einfacher ausgeführt werden. Zum anderen kommt es unter Beobachtung zu einer Bewertungsangst. Während bei dominanten Reaktionen klarer ist, zu welchem Ausgang die Situation führt, ist dies bei nicht-dominanten Reaktionen nicht so einfach abzusehen. Die Bewertung könnte also bei einer nicht-dominanten Reaktion schlechter ausfallen.<br><br>Einen weiteren <a href="https://instantpsycho.de/kognitive-verzerrungen-wie-wird-unser-verhalten-unter-ungewissheit-beeinflusst/">Beitrag zum Thema kognitive Verzerrungen</a> findest Du im Magazin. Außerdem gibt es <a href="https://instantpsycho.de/buchtipps/">hier einige Lesetipps</a>, die Dir tiefere Einblicke in das Thema ermöglichen.<br><br>Ein wissenschaftliches Paper zum Thema Triebtheorie <a href="https://www.grin.com/document/67848" target="_blank" rel="noreferrer noopener">findest Du hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/wie-uns-unter-beobachtung-schwere-dinge-schwerer-fallen/">Wie uns unter Beobachtung schwere Dinge schwerer fallen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">302</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wie durch Kategorisierung die Wahrnehmung zwischen Gruppen verzerrt wird</title>
		<link>https://instantpsycho.de/wie-durch-kategorisierung-die-wahrnehmung-zwischen-gruppen-verzerrt-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2021 17:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Robbers Cave Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://instantpsycho.de/?p=252</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch Kategorisierung neigen Menschen dazu, sich selbst und andere verschiedenen Kategorien zuzuordnen. Einerseits ist dies hilfreich, um die Komplexität der Umwelt zu reduzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/wie-durch-kategorisierung-die-wahrnehmung-zwischen-gruppen-verzerrt-wird/">Wie durch Kategorisierung die Wahrnehmung zwischen Gruppen verzerrt wird</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Durch Kategorisierung neigen Menschen dazu, sich selbst und andere verschiedenen Kategorien zuzuordnen. Einerseits ist dies hilfreich, um die Komplexität der Umwelt zu reduzieren. Andererseits kann das aber auch die Grundlage für Diskriminierung sein. Durch Kategorisierung werden Gleichheiten innerhalb der eigenen Gruppe und Unterschiede zu anderen Gruppen verstärkt wahrgenommen. Das führt dazu, dass man bei verschiedenen Gruppen zwischen „Wir“ und „Ihr“ unterscheidet. Mitglieder der anderen Gruppe werden als Außenseiter identifiziert. Das führt zu einem stärkeren bevorzugenden Verhalten gegenüber Mitgliedern der eigenen Gruppe. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Erinnerungen über Mitglieder der eigenen Gruppe sind positiver</h2>



<p>Ein weiterer signifikanter Effekt ist, dass das Kommunikationsverhalten und das Erinnerungsvermögen im Bezug zu Mitgliedern der eigenen und der anderen Gruppe verschieden sind und verzerrt werden. So besteht die Tendenz, über Mitglieder anderer Gruppen mit einem negativer wertenden Wortschatz zu kommunizieren, als bei Mitgliedern der eigenen Gruppe. Zudem ist das Ausmaß, wie detailliert Informationen wiedergegeben werden, bei Mitgliedern einer anderen Gruppe größer. So werden Informationen die eigene Gruppe betreffend vereinfachter dargestellt, während die eine andere Gruppe betreffend ausführlicher dargestellt werden. Anbei ein veranschaulichendes Beispiel dafür. Über ein Mitglied einer anderen Gruppe wird dieser Satz erwähnt: „Sie half dem alten Mann über die Straße, indem Sie ihn an der Hand hielt und mit ihm zusammen die Straße überquerte“. Bei demselben Sachverhalt wird dieser Satz über das Mitglied der eigenen Gruppe genannt: „Sie ist hilfsbereit“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien zur Reduzierung der Effekte durch Kategorisierung</h2>



<p>Den Effekt der Kategorisierung mit den erwähnten Auswirkungen kann es in unterschiedlichen Situationen geben. Im Berufsalltag kann das beispielsweise zwischen der eigenen Abteilung (eigene Gruppe) und einer anderen Abteilung (andere Gruppe) vorkommen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Auswirkungen der Kategorisierung zu reduzieren oder sie möglicherweise sogar zu beseitigen.</p>



<ul type="1"><li>Dekategorisierung: Durch Hervorheben der Eigenschaften der Individuen in der Fremdgruppe soll der Blickwinkel von der Kategorie „Gruppe“ hin zum Individuum gelenkt werden. Somit soll die Diskriminierung anhand von Stereotypen die Gruppe betreffend reduziert werden und die Kategorie „Gruppe“ als wenig nützlich verinnerlicht werden.</li><li>Neukategorisierung: Es wird eine neue Kategorie geschaffen, welche die verschiedenen Gruppen einschließt. Ziel dabei ist es, die Wahrnehmung dahingehend zu verändern, dass sich die Mitglieder der Gruppen der übergeordneten Gruppe zugehörig fühlen und so ein neues „Wir“ entsteht. Im Beispiel des Robbers Cave Experiment (<a href="https://instantpsycho.de/folge-1-das-robbers-cave-experiment/">siehe Artikel zum Experiment</a>) wäre beispielsweise denkbar, dass der Blickwinkel der jeweiligen Gruppe von der Gruppe „The Rattlers“ oder „Eagles“ zur gemeinsamen, übergeordneten Gruppe „Sommercamp“ verschoben wird.</li><li>Wechselseitige Differenzierung: Hierbei bleiben die Gruppen als autarke Gruppen bestehen, jedoch erhalten sie einander ergänzende Rollenfunktionen. Dadurch wird die Konkurrenzsituation beseitigt und es entsteht eine Situation der Kooperation. Beispielsweise hätten sich die Gruppen im Camp bei der Vorbereitung des Mittagessens aufteilen können, indem eine Gruppe das Fleisch und die andere Gruppe die Beilage zubereitet.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://www.researchgate.net/publication/232591744_Reducing_intergroup_conflict_From_superordinate_goals_to_decategorization_recategorization_and_mutual_differentiation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gaertner, S. L., &amp; Dovidio, J. F. (2000). Reducing Intergroup Conflict: From Superordinate Goals to Decategorization, Recategorization, and Mutual Differentiation. <em>Group Dynamics: Theory, Research, and Practice, Vol. 4, No. 1</em>, S. 98-114.</a><br>Geschke, D., &amp; Frindte, W. (2016). Henri Tajfel: Social Identity and Intergroup Relations. In <em>Klassiker der Sozialwissenschaften. 100 Schlüsselwerke im Portrait. 2. Auflage.</em> (S. 325-329). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.<br><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2614663/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Maass, A., &amp; Salvi, D. (1989). Language Use in Intergroup Contexts: The Linguistic Intergroup Bias. <em>Journal of Personality and Social Psychology. Vol. 57, No. 6</em>, S. 981-993.</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/wie-durch-kategorisierung-die-wahrnehmung-zwischen-gruppen-verzerrt-wird/">Wie durch Kategorisierung die Wahrnehmung zwischen Gruppen verzerrt wird</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">252</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wir alle nehmen teil an einem großen Schauspiel</title>
		<link>https://instantpsycho.de/wir-alle-nehmen-teil-an-einem-grossen-schauspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 19:59:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Darstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://instantpsycho.de/?p=224</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder, der sich schon einmal auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet hat, kennt diese Situation: bevor man aufgeregt beim Personaler sitzt und sich den kniffligen und teilweise kritischen Fragen des Unternehmens stellt, will man gut vorbereitet sein.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/wir-alle-nehmen-teil-an-einem-grossen-schauspiel/">Wir alle nehmen teil an einem großen Schauspiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jeder, der sich schon einmal auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet hat, kennt diese Situation: bevor man aufgeregt beim Personaler sitzt und sich den kniffligen und teilweise kritischen Fragen des Unternehmens stellt, will man gut vorbereitet sein. Man fängt an, mögliche Fragen vorzubereiten und die Reaktion darauf einzuüben, manchmal sogar Situationen zu trainieren. Wenig verwundert es daher, dass an vielen Stellen mittlerweile sogar Bewerbungscoachings angeboten werden, um diese Situationen bestmöglich vorzubereiten. Es gilt, den potenziellen Arbeitgeber zu beeindrucken.  Dabei merken wir oftmals, dass wir als Bewerber in eine bestimmte Rolle rutschen. Es ist kein Geheimnis, dass Personaler manchmal auch vor und nach dem Bewerbungsgespräch den neuen Bewerber beobachten. So manch einer vergisst jenseits des eigentlichen Gesprächs, dass er sich in einer bestimmten Rolle befindet, und verhält sich dann ganz anders. Das hat dem einen oder anderen Bewerber wohl auch schon jegliche Chance auf die Stelle zunichte gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In sozialen Interaktionen nehmen wir Rollen ein</h2>



<p>Am Beispiel des Bewerbungsgesprächs lässt sich erkennen: wir alle sind Tag für Tag Teilnehmer eines großen Schauspiels. Im Bewerbungsgesprächs sind dabei die Personaler, sowie die potenziellen neuen Vorgesetzten und Kollegen Mitspieler und teilweise auch das Publikum. Dieses Phänomen hat sich auch der Sozialpsychologe Erving Goffman näher angeschaut. In seinem Buch „The Presentation of Self in Everyday Life“, das bereits im Jahr 1959 erschienen ist, zieht er Parallelen zwischen sozialer Interaktion und dem Schauspiel im Theater. Nach Goffman geht es bei jeder sozialen Interaktion um den Publikumseffekt und um einen authentischen Selbstausdruck. </p>



<p>Im sozialen Miteinander präsentieren wir nicht unser wirkliches Innenleben, also das, was uns eigentlich wirklich ausmacht. Vielmehr präsentieren wir dem Publikum eine Mischung aus allem, was in unsere öffentliche Darstellung einfließt. Genau wie im Theater gibt es verschiedene Faktoren, die dabei eine Rolle spielen: das Bühnenbild, Requisiten, Kleidung (Kleider machen Leute!), Fähigkeiten und ein gemeinsames Verständnis über das, was die öffentliche und die private Sphäre ausmacht. So gibt es bestimmte Situationen, an die bestimmte Normen, Regelwerke und Erwartungshaltungen geknüpft sind. Im Bewerbungsgespräch bei einer Bank zum Beispiel wäre es vermutlich zu erwarten, dass auf ein seriöses und gebildetes Auftreten Wert gelegt wird. So wird die Situation in diesem Fall erfordern, dass auch ein bestimmter Wortschatz während des Gesprächs eingesetzt wird, der anders sein mag als im Gespräch mit dem besten Freund. Das Theaterspiel bezeichnet Goffman als „Impression Management“. Es geht dabei auch darum, Kontrolle über die eigene Erscheinung auszuüben. Über Sprache, Mimik und Gestik, aber auch über interaktionsfreie Kommunikation findet eine regelmäßige Regulierung und Kontrolle der eigenen Person statt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Theater findet auf zwei Bühnen statt</h2>



<p>Situationen bestehen oft aus einer sogenannten Vorderbühne und einer Hinterbühne. Die Vorderbühne ist dabei die für alle „sichtbare“ Bühne. Normalerweise ist hier klar, dass man beobachtet wird (wie beispielsweise während des eigentlichen Vorstellungsgesprächs) und so wird die eigene Rolle gespielt. Auf der Hinterbühne, wo wir nicht unter Publikum sind oder wo wir nur von Eingeweihten umgeben sind, fühlen wir uns unbeobachtet und fallen aus der Rolle heraus. Das kann  man zum Beispiel auch bei Politikern beobachten: Die Vorderbühne kann hier beispielsweise vor der Kamera in einer Fernsehsendung sein. Die Rolle &#8220;Politiker&#8221; wird gespielt und es wird das zur Schau gestellt, was diese Rolle erfordert. Dabei kann es insbesondere auch vorkommen, dass Verhaltensweisen oder Meinungen präsentiert werden, die nicht kompatibel zur eigenen Persönlichkeit sind.  Hinter der Kamera, also auf der Hinterbühne, ändern sich auf einmal die Verhaltensweisen. Indem man das Verhalten auf der Hinterbühne beobachtet, kann man auch Rückschlüsse darauf ziehen, mit welchen Mitteln die Inszenierung der Rolle stattfindet. Das Inszenieren vor der Kamera lernen Politiker zum Beispiel auch in Rhetorikkursen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/wir-alle-nehmen-teil-an-einem-grossen-schauspiel/">Wir alle nehmen teil an einem großen Schauspiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">224</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Attributionstheorie: Bekommen wir, was wir verdienen?</title>
		<link>https://instantpsycho.de/attributionstheorie-bekommen-wir-was-wir-verdienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Cunow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 14:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Attributionstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://instantpsycho.de/?p=106</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bekommen wir wirklich das, was wir verdienen? Passieren guten Menschen gute Dinge, und schlechten Menschen schlechte Dinge? Das hat der Sozialpsychologe Melvin Lerner genauer untersucht.</p>
<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://julian-cunow.de/wp-content/uploads/2021/01/Instant-PSycho-4_mixdown.mp3"></audio></figure>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/attributionstheorie-bekommen-wir-was-wir-verdienen/">Attributionstheorie: Bekommen wir, was wir verdienen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="http://julian-cunow.de/wp-content/uploads/2021/01/Instant-PSycho-4_mixdown.mp3"></audio></figure>



<p>Nach der „Gerechte-Welt“-Hypothese bekommen wir das, was wir verdienen und verdienen das, was wir bekommen. Ist also der Obdachlose pauschal selbst schuld an seiner Situation? Und ist der Lotto-Gewinner der Fleißige, dem mit dem Lottogewinn das passiert ist, was er verdient? Der Sozialpsychologe Melvin Lerner hat sich das Phänomen der Attributionstheorie genauer angeschaut.</p>



<p>Grob gesagt geht es in der „Gerechte-Welt“ Hypothese darum, dass wir uns vormachen, wir würden in einer stabilen und geordneten Welt leben. In dieser Welt geschieht nur schlechten Menschen Schlechtes und guten Menschen Gutes. Indem wir Opfern die Schuld für ihre Situation geben, fühlen wir uns selbst weniger verletzlich. Letztendlich führt es dazu, dass wir dazu verleitet sind, Ursachen für Situationen anhand von Charakterzügen auszumachen, und nicht etwa anhand von Fakten. Details hierzu bekommst du in Folge 4 des Instant Psycho! Podcasts.</p>



<p>Darüber hinaus fällt es uns selbst manchmal schwer, Ursachen für Situationen einzuräumen. Hilfreich ist hierbei die Attributionstheorie von Harold Kelley: wenn wir internal attribuieren, suchen wir die Ursache für eine Situation bei uns selbst (Bspw. „ich habe zu wenig gemacht“). Wenn wir external attribuieren, suchen wir die Situation bei etwas oder jemand anderem (Bspw. „Ich hatte kein Glück“). Manchmal macht es Sinn, die Perspektive zu wechseln. War die Note der Klausur wirklich so schlecht, weil der Lehrer schwere Aufgaben gestellt hat? Oder war der eigene Mut zur Lücke doch einfach größer?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="810" height="614" src="https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=810%2C614&#038;ssl=1" alt="Von Philipp Guttmann (Diskussion) - selbst erstellt, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6953503" class="wp-image-107" srcset="https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=300%2C227&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=768%2C582&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/instantpsycho.de/wp-content/uploads/2021/01/Attributionstheorie_nach_Harold_Kelly.png?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" data-recalc-dims="1" /><figcaption>Von Philipp Guttmann (Diskussion) &#8211; selbst erstellt, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6953503</figcaption></figure>



<p>Als Quelle für diesen Artikel habe ich &#8220;Das Psychologie Buch&#8221; verwendet. <a href="https://instantpsycho.de/buchtipps/">Weitere Buchtipps habe ich hier zusammengefasst</a>. Auch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Attributionstheorien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia-Artikel zu Attributionstheorien</a> ist sehr zu empfehlen.</p>



<iframe style="width:120px;height:240px;" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=as_ss_li_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=instantpsycho-21&amp;language=de_DE&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3831022097&amp;asins=3831022097&amp;linkId=b6b2f43f4d0d3024f0fc239190868911&amp;show_border=true&amp;link_opens_in_new_window=true"></iframe>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de/attributionstheorie-bekommen-wir-was-wir-verdienen/">Attributionstheorie: Bekommen wir, was wir verdienen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://instantpsycho.de">Instant Psycho!</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="http://julian-cunow.de/wp-content/uploads/2021/01/Instant-PSycho-4_mixdown.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />

		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">106</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
